2018 hat die 22-Jährige ihre Ausbildung als Industriekauffrau beim Meller Familienunternehmen begonnen. „ASSMANN hat eine offene und herzliche Willkommenskultur. Ich habe mich sofort wohlgefühlt, was sowohl an den netten Kollegen als auch an der familiären Atmosphäre liegt, die bei uns herrscht. Das fängt bei unserem Inhaber Dirk Aßmann an und hört bei den Auszubildenden auf.“ Unterstützt von einem älteren Kollegen, der ihr in den ersten Wochen als „Pate“ hilfreich zur Seite stand, bekam Yana schnell einen Eindruck von den täglichen Abläufen.

„Unseren Chef habe ich schon in der ersten Woche auf seiner Runde durch das Unternehmen kennengelernt.“ Täglich absolvieren Dirk Aßmann und der Betriebsratsvorsitzende einen Rundgang durch die Produktion. Jeder im Unternehmen kann sie bei Bedarf ansprechen und mit ihnen über sein Aufgabenfeld, die Arbeitsbedingungen und mögliche Potenziale reden. Ebenfalls täglich finden Kaizen-Meetings statt, in denen die Tagesplanung besprochen und der Verbesserungsprozess im Team vorangetrieben wird. „Das finde ich super. Wir werden nicht nur frühzeitig informiert, sondern können uns auch selbst einbringen. Und wenn dann doch mal eine Information fehlt, gibt es immer noch die regelmäßig stattfindenden Betriebsversammlungen sowie die Mitarbeiterzeitschrift ‚Teamwork‘, die uns auf dem Laufenden hält.“

Ausgezeichnetes Engagement

Eine besondere Würdigung erfuhr das langjährige Engagement von ASSMANN zum Thema Aus- und Weiterbildung im Jahr 2018: Für seine herausragenden Leistungen in der beruflichen Bildung wurde das Unternehmen vom Verein Innovative Berufsbildung mit dem Hermann-Schmidt-Preis als Bundessieger ausgezeichnet.

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Ausbildung im Fokus

Bei ASSMANN werden junge Menschen in acht Berufen sowohl im gewerblich-technischen als auch im kaufmännischen Bereich ausgebildet; 2021 kommt mit dem „Technischen Konstrukteur Fachrichtung Holz“ ein neunter hinzu. Die gewerblich-technischen Azubis durchlaufen die gesamte Produktionskette, der kaufmännische Nachwuchs lernt alle Verwaltungs- und Planungsabteilungen kennen. Ergänzt wird die Ausbildung durch gezielte Schulungen, etwa im IT- oder Produktbereich, sowie durch Maßnahmen zur Förderung der sozialen und kommunikativen Fähigkeiten.

Die Kollegen sind Herz und Hand des Unternehmens.

Dirk Aßmann
Geschäftsführender Gesellschafter
ASSMANN BÜROMÖBEL GMBH & CO. KG

Auch die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen wird den Auszubildenden frühzeitig vermittelt. Umfassende und individuell auf den Einzelnen ausgerichtete Schritte, von denen nicht nur die Azubis profitieren. Gleichzeitig sichert sich das Unternehmen den eigenen Bedarf an jungen Fachkräften auf einem immer stärker umkämpften Arbeitsmarkt. So wurden die Auszubildenden des Abschlussjahres 2019, die bei ASSMANN weiterarbeiten wollten, auch zu 100 Prozent übernommen.

Kennzahlen Aus- und Weiterbildung

Mitarbeiter kontinuierlich weiterentwickeln

ASSMANN investiert nicht nur gezielt in die Ausbildung, sondern stellt mit einem umfassenden Weiterbildungsangebot gleichzeitig sicher, dass alle Arbeitsplätze mit entsprechend qualifizierten Kollegen besetzt sind. Durch regelmäßige externe Weiterbildungsmaßnahmen und firmeninterne Schulungen für alle Mitarbeiter wird der erreichte Qualifizierungsstand aufrechterhalten und kontinuierlich verbessert. Das wirkt sich positiv sowohl auf die Arbeitsqualität insgesamt als auch auf die Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaft aus.

Besonders engagierte Kollegen erhalten Perspektiven entsprechend ihrer jeweiligen Qualifikation, beispielsweise mit einer Laufbahn als Fachreferent, Projektmanager oder Führungskraft. Dabei ist zu beobachten, dass im Bereich der Führungspositionen bei ASSMANN eine sehr geringe Fluktuation besteht, was sich auch im nur langsam zunehmenden Anteil von Frauen mit Führungsaufgaben niederschlägt.

Welche Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt werden, entscheiden die jeweiligen Abteilungsleiter in Abstimmung mit der Personalleitung. Sie sind dafür verantwortlich, je nach Erfordernis arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogene Maßnahmen zu identifizieren und durchzuführen. Die Beauftragten für das Umwelt- und Qualitätsmanagement sorgen außerdem in Abstimmung mit den Fachbereichsleitern dafür, dass Mitarbeitern der Qualitäts- und Umweltgedanke in systematischer Weise vermittelt wird. Wenn ein Mitarbeiter für qualitäts- oder umweltbeeinflussende Tätigkeiten eingesetzt werden soll, die er bisher nicht ausgeführt hat, erfolgt eine gezielte Einarbeitung durch den Vorgesetzten. 

Kennzahlen zu Mitarbeitern

Unsere Mitarbeiterportraits

Thomas Pohlmann

Was hast du vor deinem Start bei ASSMANN beruflich erlebt?
Nach meiner doch durchwachsenen Schulzeit begann meine Lehre in der CNC-Technik. Mein Vater war Dreher (Zerspanungstechniker), was in mir schon früh das große Interesse an der CNC-Technik weckte. Für mich war damit klar, dass ich meine berufliche Entwicklung in der CNC-Technik starte. Danach folgten verschiedenste Stationen, in denen ich zeitweise in meinem gelernten Beruf, aber auch als Fenstermonteur und Montageleiter gearbeitet habe. Im Mai 1997 lud mich die Bundeswehr zu einer zehnmonatigen Auszeit vom Berufsleben ein. 1999 brauchte ich eine Veränderung und landete hier bei ASSMANN als Maschinenbediener, womit ich endlich wieder zurück in der CNC-Steuerungstechnik war.

Was hat dich damals zu ASSMANN geführt?
Meine Lehre hatte ich 1989 bewusst in einem kleineren Unternehmen begonnen, für mich war aber schon damals klar, dass ich später in einen großen Industriebetrieb wechseln möchte. Nach den mehr oder weniger gewollten Veränderungen bin ich zehn Jahre später über Juppi Allewelt auf ASSMANN gekommen. Schon beim ersten Gespräch mit Dirk habe ich mich hier wohlgefühlt und mich über die schnelle Zusage sehr gefreut. Ich habe damals im „alten“ Maschinenraum als Maschinenführer angefangen. 2002 wechselte ich in die Arbeitsvorbereitung für den damaligen Maschinenraum. Dort habe ich anfangs die Programme für die Bearbeitungszentren geschrieben und die Daten für die Fertigung handschriftlich bereitgestellt. Mit Einführung des Fertigungsleitsystems (FLS) ca. 2004 konnten wir die Daten verwalten und durch das Scannen von Barcodes direkt den Maschinen bereitstellen. Über die Jahre wurde das FLS immer weiter ausgebaut und mit dem Bau des neuen Maschinenraums habe ich durch mein sowieso schon sehr großes Interesse an der Weiterentwicklung und Automatisierung eine weitere sehr interessante Aufgabe hier im Hause ASSMANN gefunden. Rückblickend bin ich sehr froh darüber, dass ich all diese Stufen der Entwicklung zum Teil mitgestalten durfte und mein Engagement auch entsprechend gewürdigt wurde. Infolge des freiwilligen Ausscheidens von Peter König-Slickers, der mich als seinen Nachfolger vorschlug, bewarb ich mich nach einer kurzen Bedenkzeit auf den Posten und freute mich sehr über die letztendliche Zusage für den Job als IT-Koordinator. Die ersten Monate habe ich Peter auf Schritt und Tritt begleitet, wodurch ich zwar schon viel mitnehmen konnte, aber es war auch klar, dass man das Know-how so vieler Jahre nicht in zwei bis drei Monaten erlernen kann. So bin ich sehr dankbar, dass mir Peter auch heute noch bei Fragen zur Seite steht. In Zukunft möchte ich mich durch Weiterbildungen weiterentwickeln, um auch künftige Projekte begleiten zu können.

Wie hat sich das Unternehmen seitdem in deinen Augen gewandelt?
Bei ASSMANN hat mich schon immer der technische Fortschritt fasziniert. Während meiner gesamten Zeit hier wurde mir nicht wirklich langweilig, weil immer etwas Neues dazukam. Durch die Automatisierung habe ich das Gefühl, dass gerade das Team im neuen Maschinenraum mit der Zeit immer mehr zusammengerückt ist und Probleme gemeinsam gelöst werden können. Das war leider nicht immer so. Auch die Kommunikation im Gesamtunternehmen hat sich in meinen Augen gewandelt. Jeder hat heute die Möglichkeit, zum Beispiel Verbesserungsvorschläge einzureichen – und dabei wird jede Meinung ernst genommen und bearbeitet. Ich finde, so kann sich jeder gut im Unternehmen einbringen. Ich schätze hier besonders, dass ASSMANN immer mit der Zeit geht und bei neuen Technologien meist einen Schritt voraus ist. Man schläft hier nicht ein und hat keine Angst vor Neuem.

Was hast du hier im Unternehmen noch vor und was möchtest du deinen Kollegen mit auf den Weg geben?
Ich möchte erst mal in meinem jetzigen Bereich „sesshaft“ werden und alles umfänglich kennenlernen. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen! Was danach passiert, steht in den Sternen. Ich denke, wir alle haben in der Vergangenheit schon viel erreicht, indem wir mutig Projekte, wie zum Beispiel den neuen Maschinenraum, mit vielen innovativen Ideen umgesetzt haben. Da die Automatisierung für unsere Arbeitsplätze sehr wichtig sein wird, um auch weiterhin im Markt bestehen zu können, wünsche ich meinen Kolleginnen und Kollegen die Ruhe und die Gelassenheit, die nötig ist, um solche Projekte anzugehen und im Team durchzuführen.

Franziska Geyer

Was hat dich zu ASSMANN geführt und wie war dein Einstieg?
Meine Ausbildung zur Industriekauffrau habe ich im Jahr 2007 abgeschlossen und anschließend nebenberuflich zwei Weiterbildungen zur Wirtschaftsfachwirtin sowie zur Betriebswirtin VWA absolviert. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber war ich über acht Jahre im Vertriebsinnendienst im Bereich der Angebotskonzeption tätig. Mit den Erfahrungen aus meinem berufsbegleitenden Studium wollte ich mich weiterentwickeln und habe mich deshalb bei ASSMANN auf die Position der Vertriebsassistentin beworben. Das Unternehmen sowie das Aufgabengebiet haben mich positiv angesprochen.

Was sind deine Aufgaben bei ASSMANN?
Mittlerweile bin ich als Assistentin der Geschäftsleitung tätig. Das heißt zum Beispiel, dass ich die richtige Ansprechpartnerin bin, wenn jemand gerne einen Termin mit Dirk Aßmann vereinbaren möchte. Darüber hinaus bin ich für die Organisation der Schulungen und Veranstaltungen für unsere Fachhandelspartner und Kunden zuständig sowie für viele weitere Aufgaben, die im Tagesgeschäft anfallen.

Was gefällt dir besonders hier im Unternehmen?
Gute Kollegen = Gute Arbeit. Was mir besonders gut gefällt, sind die vielen netten und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen und das positive familiäre Arbeitsklima. Man kann jeden ansprechen und wird unterstützt. Das kann ein Kollege aus der Produktion oder Dirk Aßmann sein. Dass sich viele Kolleginnen und Kollegen wohlfühlen, sieht man alleine an der häufig bemerkenswert langen Unternehmenszugehörigkeit. Dienstjubiläen, bei denen über 20 Jahre bei ASSMANN gefeiert werden, sind keine Seltenheit. Mit meinen mittlerweile vier Jahren Unternehmenszugehörigkeit gehöre ich da noch zur Minderheit.

Wie hat sich das Unternehmen in deinen Augen seit deinem Eintritt gewandelt?
ASSMANN ist jünger und moderner geworden. Das fängt bei unserem neuen Markenauftritt an und setzt sich in allen Projekten hinsichtlich Kunden- und Marktanforderungen, die wir im letzten Jahr begonnen haben, fort. Dabei unterstützen uns außerdem seit Kurzem auch viele neue Kolleginnen und Kollegen.

Möchtest du deinen Kollegen noch etwas mit auf den Weg geben?
Alle mögen so freundlich und hilfsbereit bleiben, wie sie sind. Damit wir weiterhin in einem positiven Arbeitsklima zusammenarbeiten können, in dem sich alte und auch neue Kolleginnen und Kollegen wohlfühlen. Bei Problemen oder Fragen steht meine Tür jedem offen.

André Koch

Was hat dich zu ASSMANN geführt und wie war dein Einstieg?
Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann war ich bei der Firma Häcker Küchen beschäftigt. Nach fünf Jahren habe ich nach einer neuen Herausforderung gesucht. Es hat sich dann relativ spontan ergeben, dass ich mich bei ASSMANN beworben habe. Damals habe ich mit Rainer Frenzel bei Häcker Küchen zusammengearbeitet. Rainer war zu dem Zeitpunkt gerade zu ASSMANN gewechselt. Auf seine Empfehlung hin habe ich mich dann auch hier beworben. Ich hatte Glück, da es zu der Zeit eine offene Stelle gab. Ich bin jetzt seit September 2011 im Unternehmen. Die ersten sechs Monate war ich in der Reklamationsabteilung tätig und habe parallel den Vertriebsinnendienst auf das neue ERP-System Navision geschult.

Was sind deine Aufgaben bei ASSMANN?
Meine aktuellen Aufgaben liegen in der Objektbearbeitung. Dazu gehören auch sämtliche Bemusterungen, die Unterstützung des Außendienstes bei der Bearbeitung von Sonderanfragen und die Abwicklung von Großprojekten. Alles das, was eben nicht dem normalen Standard bei ASSMANN entspricht. Außerdem war ich Projektleiter für das Thema Fremdhandelsware. Dabei ging es darum, wie wir zukünftig mit Fremdhandelsware umgehen wollen, um einen sauberen Prozess zu haben und Ressourcen zu sparen. Im letzten Jahr habe ich mich zum Thema „Führung“ weitergebildet und somit die Grundlagen der Führungsausbildung kennengelernt. Seit Juni 2019 bin ich als Teamleiter für den Vertriebsinnendienst Nord/West und Ost verantwortlich. Mir macht es Spaß, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Sich für Kolleginnen und Kollegen einzusetzen und Prozesse zu verbessern, um das Arbeiten so angenehm wie möglich zu machen. Letztendlich profitieren auch unsere Kunden davon.

Was gefällt dir besonders hier im Unternehmen?
Bei ASSMANN gefällt mir besonders gut, dass es trotz vieler Herausforderungen immer familiär zugeht. Es herrscht eine lockere Arbeitsatmosphäre. Außerdem hat man die Möglichkeit, seine Ideen mit in die Gestaltung der Arbeitsprozesse einzubringen und umzusetzen.

Wie hat sich das Unternehmen in deinen Augen seit deinem Eintritt gewandelt?
Die Aufgaben sind deutlich komplexer geworden. Alleine das Produktportfolio hat sich gewandelt und deutlich erweitert. Meine Aufgaben sind heute projektbezogener und alles wird etwas spezieller. Auch ein Umdenken hat stattgefunden. Bei ASSMANN wird nicht mehr nur auf Büromöbel gesetzt, sondern das Ganzheitliche mehr in den Vordergrund gestellt.

Auch der Servicegedanke nimmt immer mehr Raum ein. Wir gehen noch viel mehr auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden ein, um am Markt weiterhin erfolgreich zu sein.

Möchtest du deinen Kollegen noch etwas mit auf den Weg geben?
Meiner Meinung nach geht es uns grundsätzlich ganz gut bei ASSMANN. Natürlich gibt es immer Verbesserungspotenzial, aber wenn wir stöhnen, dann ist das Stöhnen auf hohem Niveau. Ich wünsche mir, dass sich alle in der täglichen Arbeit gegenseitig unterstützen, helfen und respektieren. So schaffen wir am meisten!

Stanislas Langewand

Wie sah dein Berufsleben vor deinem Eintritt bei ASSMANN aus?
Mein Berufsleben begann in Frankreich mit einer Ausbildung zum Friseur. Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass dies nicht meine berufliche Bestimmung war und habe im Anschluss – ich würde es als Findungsphase bezeichnen – in den unterschiedlichsten Bereichen und Branchen gearbeitet.

Durch meine damalige Freundin hat sich mein Wohnsitz nach Deutschland verlagert. Hier habe ich zunächst mehrere Jahre als Maschinenbediener bei einem Zulieferer für die Automobilindustrie gearbeitet. So bestand mein Alltag für die ersten Monate in Deutschland aus Arbeit und einem Deutsch-Intensivkurs.

Da ich mich beruflich weiterentwickeln wollte, habe ich trotz sprachlicher Herausforderungen und der Arbeit im Dreischichtbetrieb berufsbegleitend meinen Industriemeister absolviert. Im Anschluss daran war ich als Schichtleiter tätig, später dann als Segmentleiter hauptsächlich für den Bereich Montage. Nach einer Strukturänderung bei meinem damaligen Arbeitgeber wurde ich Produktionsleiter. Als die Fertigung teilweise nach Ungarn verlagert wurde, bekam ich das Angebot, mit ins Ausland zu gehen. Ich hatte mich jedoch dagegen entschieden, da ich mich in Deutschland sehr wohlfühlte und unsere erste Tochter unterwegs war. Daraufhin habe ich mich auf die ausgeschriebene Teamleiterstelle bei ASSMANN beworben und wurde eingestellt.

Was sind hier im Unternehmen deine Aufgaben und was gefällt dir besonders daran?
Im Juni 2017 habe ich die Produktionsleiterstelle übertragen bekommen. Hier arbeite ich mit meinen Kollegen, vereinfacht gesagt, daran, die Organisation und Planung der Produktion möglichst optimal zu steuern und die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. An meinem Job schätze ich besonders, täglich mit verschiedenen Charakteren und Kulturen zusammenzuarbeiten. Des Weiteren hat, im Vergleich zu meinem vorherigen Arbeitgeber in der Automobilbranche, die Menschlichkeit hier einen sehr hohen Stellenwert. Fehler gilt es natürlich zu vermeiden, dennoch ist es aber menschlich, Fehler zu machen. Das Verständnis hierfür schätze ich besonders an unserem Unternehmen. Zunächst war es für mich etwas schwierig, mich daran zu gewöhnen, dass man hier nicht permanent großem Druck ausgesetzt ist, sondern auch etwas lockerer an die Aufgaben gehen kann und auch mal Zeit zum Durchatmen hat. Ich würde dies als den Wohlfühlfaktor bei uns bezeichnen.

Was möchtest du deinen Kollegen mit auf den Weg geben?
Vor allem um stressige Situationen zu bewältigen helfen ein fairer Umgang miteinander, Zusammenhalt und eine gute Stimmung im Team. Es lohnt sich immer, aus Fehlern zu lernen, neue Gelegenheiten zu nutzen und engagiert und motiviert nach vorne zu sehen.

Felix Kumar

Wie kamst du damals zu ASSMANN?
Bis 2005 habe ich eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gemacht. Damals war es aber echt schwer, im Handwerk einen Job zu finden, und ich wollte daher in die Industrie wechseln. Von einem Kollegen der Firma ASSMANN hatte ich gehört, dass Mitarbeiter gesucht werden, und obwohl ich wusste, dass es als Quereinsteiger schwer wird, wollte ich es doch wenigstens versuchen. Ich durfte dann ein vierwöchiges Praktikum machen, bei dem ich mich wohl ganz gut angestellt habe. Nach dem Praktikum wurde ich zunächst befristet übernommen. Ich habe dann erst mal im Bereich der Schrankwände, danach im Tischbereich und zuletzt an der Frontenlinie gearbeitet. Die wurde zu der Zeit gerade neu automatisiert und ich war einer der Ersten, die dort als Anlagenführer arbeiten konnten. Das war schon eine Umstellung, wenn man vorher fast nur körperlich gearbeitet hat. Mir war aber schnell klar, dass ich damit noch nicht bei meinen Zielen angekommen bin. 2011 habe ich in der Abendschule meine Meisterausbildung angefangen, die ich dreieinhalb Jahre später erfolgreich abschloss. 2015 habe ich dann die Ausschreibung für die Teamleiterstelle gelesen und mich direkt darauf beworben. Seitdem bin ich als Teamleiter für den Produktionsbereich zuständig und vertrete seit dem 01. Januar 2018 auch unseren Produktionsleiter in dessen Abwesenheit.

Was sind deine heutigen Aufgaben bei ASSMANN?
Neben organisatorischen Tätigkeiten, wie der Kapazitäts- oder Urlaubsplanung und der Fertigungsoptimierung und der disziplinarischen Führung der Mitarbeiter, ist es mir besonders wichtig, für ein angenehmes Arbeitsklima in der Produktion zu sorgen. Das fängt schon dabei an, immer ein offenes Ohr für meine Mitarbeiter zu haben. Jeder ist schon mal mit dem falschen Fuß aufgestanden, trotzdem ist es wichtig, dass im Großen und Ganzen alle von uns gerne zur Arbeit kommen. Das zu schaffen ist in meinen Augen auch eine wichtige Aufgabe von uns Teamleitern.

Hast du deine Ziele damit erreicht?
Nein, ich bin der Auffassung, dass man immer Ziele im Leben braucht. Auch wenn ich aktuell noch nichts Konkretes in Aussicht habe, schaue ich gespannt auf die Zukunft. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, ergibt sich eigentlich immer irgendwo eine Chance, auch wenn man manchmal erst in Vorleistung gehen muss. Mein Motto ist „Geht nicht, gibt’s nicht“, man kann fast alles erreichen, wenn man es denn auch wirklich will.

Wie hat sich ASSMANN in deinen Augen über die Jahre verändert?
Besonders merke ich, dass wir heute nicht mehr die klassischen Teamleiter sind. Wir haben deutlich mehr Entscheidungsfreiräume, was es uns ermöglicht, die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in der Produktion deutlich kooperativer zu gestalten. Klar werde ich manchmal auch mit negativen Ansichten konfrontiert, ich finde aber, dass man hier auf hohem Niveau klagt. Das bestätigt ja unter anderem auch unsere im Vergleich wirklich niedrige Fluktuationsrate. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren immer wieder in unsere Arbeitsbedingungen investiert, was sich aus meiner Sicht wirklich ausgezahlt hat. Seit April 2018 bin ich zudem im Betriebsrat tätig und auch hier bestätigt sich das immer wieder.

Nur in einem partnerschaftlichen Miteinander mit unseren Mitarbeitern lassen sich unsere Unternehmensziele erfolgreich umsetzen.

Günter Osterhaus
Leiter ASSMANN Forum
ASSMANN BÜROMÖBEL GMBH & CO. KG

Einmal jährlich finden für jeden Mitarbeiter mit der jeweiligen Führungskraft verbindliche Jahresgespräche statt, die unter anderem der gezielten Planung von Weiterbildungsmaßnahmen und der individuellen Förderung dienen. Für Schulungszwecke steht den ASSMANN Führungskräften ein jährliches Budget zur Verfügung, das sich an der Personal- und Stellenplanung orientiert. So können im individuellen Dialog die Potenziale des Mitarbeiters erkannt und zum beiderseitigen Nutzen definiert, umgesetzt und weiterentwickelt werden.

Das Thema Personalentwicklung hat bei ASSMANN einen hohen Stellenwert und ist seit 2019 fester Bestandteil der Jahresbudgetplanung. Beispielsweise wurden im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements ASSPLUS alle Führungskräfte nach dem AOK-Programm „Gesundes Führen“ geschult. Ergänzt wurde das Angebot durch Seminare für Führungskräfte zum Umgang mit Stress bzw. der Vermittlung von Stresskompetenzen. Bei diesen Schulungen geht es nicht nur um die Fragen, wie Stress entsteht bzw. wie in der Folge damit umgegangen werden sollte, sondern auch um Strategien und Einzelmaßnahmen, die präventiv das Entstehen von Stress vermeiden sollen.

Top Job

2019 wurde unser Unternehmen zum wiederholten Male mit diesem Qualitätssiegel für Arbeitgeber auf dem deutschen Markt ausgezeichnet. Initiatoren der auf einer Mitarbeiterbefragung beruhenden Auszeichnung sind das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität und die Universität St. Gallen (Schweiz), die die Methodik von „TOP JOB“ konzipiert hat.

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Vielfältige Angebote an die Mitarbeiter

Nur motivierte und gesunde Menschen können „GUTE ARBEIT“ leisten. Darum investieren wir viel in das Wohlbefinden der Menschen bei ASSMANN. Über unser umfangreiches Arbeitsschutzmanagement hinaus bietet unser Gesundheitsmanagement ASSPLUS unter anderem Sport- und Regenerationsangebote sowie regelmäßig stattfindende Gruppenaktivitäten. Zudem führen wir 2020 in Kooperation mit der AOK für alle Mitarbeiter Gesundheitstage durch, mit unterschiedlichsten Gesundheitsangeboten und Dienstleistungen wie Fitnessdiagnose-Stationen und Sportprogrammen.

Wir animieren unsere Mitarbeiter aber auch, selbst etwas für ihre Gesundheit zu tun. Beispielsweise haben wir eine Betriebsvereinbarung über die Nutzung von „Business-Bikes“ geschlossen. ASSMANN Mitarbeiter können sich im Rahmen eines Leasingvertrags ein Fahrrad oder ein E-Bike anschaffen, über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg finanzieren und das Rad anschließend zum geltenden Zeitwert erwerben – eine finanziell attraktive Art, fit zu bleiben und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die Tatsache, dass allein 2019 über 100 Business-Bikes geleast wurden, zeigt, wie gut das Angebot ankommt. 

0 wurden 2019 für die betriebliche
Altersvorsorge ausgegeben.

Mit einem vielfältigen Programm an betrieblichen Leistungen sorgen wir dafür, dass unsere Mitarbeiter die Wertschätzung erfahren, die ihnen für ihre gute Arbeit gebührt. Unter bestimmten Voraussetzungen zahlt ASSMANN jeden Monat einen fixen Betrag von 37 Euro in die betriebliche Altersversorgung der Mitarbeiter ein. Diese Gelder sind insolvenzfest besichert und können somit nicht verloren gehen. Wer darüber hinaus für das Alter vorsorgen will, kann dies zusätzlich im Rahmen einer Direktversicherung tun.

Damit Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit flexibel und selbstbestimmt gestalten können, haben wir bereits 2017 eine Betriebsvereinbarung zu Zeitwertkonten realisiert. Dadurch haben Mitarbeiter die Möglichkeit, über mehrere Jahre Wertanteile aufzubauen, die dann in Form von Zeiteinheiten wieder abgebaut werden können – beispielsweise für ein Sabbatical, für Weiterbildungen, für Pflegezeiten in der Familie oder einen früheren Übergang in den Ruhestand. Außerdem bieten wir die Möglichkeit, Stunden im Arbeitsvertrag temporär zu reduzieren, beispielsweise für Kindererziehung, Pflegezeiten von Familienangehörigen oder Weiterbildungen. In Absprache mit den Vorgesetzten ist auch die Arbeit im Homeoffice möglich.

Sollten Mitarbeiter aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen können, richten wir ihnen einen an ihre jeweilige Situation angepassten Arbeitsplatz ein – beispielsweise durch automatische Hebebühnen in der Produktion – und begleiten dies mit entsprechenden Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Um auch in Gesundheits- und Sicherheitsfragen unsere hohen Standards sicherzustellen, werden unsere Infrastruktur und die Arbeitsumgebung unserer Mitarbeiter regelmäßig durch interne Audits und die Berufsgenossenschaft überprüft.

Wir leben soziale Verantwortung

Als gesellschaftlich verantwortlich handelndes Unternehmen kümmern wir uns nicht nur um die Menschen, die bei ASSMANN beschäftigt sind, sondern engagieren uns auch für eine Vielzahl von sozialen Projekten und Initiativen in unserer Region. Beispielsweise arbeiten wir mit den Ledder Werkstätten zusammen, einer diakonischen Einrichtung, die Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen in ein lebenswertes Arbeits- und Lebensumfeld integriert. Deren Mitarbeiter unterstützen uns vorrangig bei leichten Konfektionierungsarbeiten.

Weitere gemeinnützige Vereine und Forschungseinrichtungen wie die staatlich anerkannten Blindenwerkstätten, die Drogenberatung an der Grundschule Westerhausen, die Kirchengemeinde Oldendorf, Sportler 4 a childrens world, den Deutschen Kinderschutzbund und das Energy Efficiency Center in Würzburg unterstützen wir regional und überregional mit Geld- und Sachaufwendungen.

Unsere Mitarbeiter erleben eine gute Arbeitssituation, erfahren Entwicklungsmöglichkeiten und genießen eine hohe Grundsicherheit.

Alexander Epping
Leiter Personal
ASSMANN BÜROMÖBEL GMBH & CO. KG

Hilfe für Kinder

Anlässlich des 80. Firmenjubiläums haben aktive und ehemalige Mitarbeiter von ASSMANN für den gemeinnützigen Verein Sportler 4 a childrens world e. V. gesammelt. Die Spendensumme von 3.000 Euro wurde dem Verein, der sich für das Wohlergehen von Kindern einsetzt, im Dezember 2019 übergeben.

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Sportlich und nachhaltig

Ein besonderes Augenmerk gilt bei ASSMANN dem Thema Fußball als Volkssport Nummer eins. Wir verfügen nicht nur über eine aktive Werksfußballmannschaft, die ihre Siegprämien stets gemeinnützigen Zwecken spendet, sondern engagieren uns als Sponsor und Partner des TSV Westerhausen, des SC Melle 03 und des VfL Osnabrück auch für Fußballvereine aus der Region. Die Wahrnehmung von sozialer und damit nachhaltiger Verantwortung ist hier ebenso unsere Mission wie bei unserem Engagement für die in Halle/Westfalen stattfindenden Noventi Open, die das erklärte Ziel verfolgen, das klimaneutralste ATP-Tennisturnier der Welt zu werden.

Ob Fußball in Osnabrück oder Tennis in Halle/Westfalen – ASSMANN ist als Sponsor dabei: