Als nachhaltig agierendes Familienunternehmen haben wir uns über lange Zeit hinweg Kompetenzen aneignen und Erfahrungen sammeln können, die wir in diesem Bericht mit anderen teilen möchten. Wir sind uns darüber im Klaren, dass auch ASSMANN nicht fehlerfrei ist und bei unseren Prozessen noch Optimierungspotenzial besteht. Ganz getreu unserem Leitgedanken #weiter_gehen sehen wir dies jedoch nicht als Hindernis, sondern als Chance zur Weiterentwicklung.
Offizielle Vorgaben dienen als Unterstützung
So orientiert sich ASSMANN mit dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht an den Kriterien der EU-Berichtspflicht, welche jedoch gemäß dem Omnibus-Vorschlag der EU-Kommission nun nicht mehr verbindlich sind. Die dafür erforderliche doppelte Wesentlichkeitsanalyse hat das Nachhaltigkeitsteam schon im letzten Jahr durchgeführt. Darüber hinaus orientiert sich ASSMANN im vorliegenden Bericht erstmals an den European Sustainability Reporting Standards (ESRS), die den Berichtsrahmen der CSRD darstellen werden. Die ESRS definieren detaillierte Offenlegungspflichten in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance und stellen damit Transparenz und Vergleichbarkeit sicher. Bislang basierte die Berichterstattung der Nachhaltigkeitskennzahlen von ASSMANN auf den Standards der Global Reporting Initiative (GRI). Mit der global etablierten Methode, die als das meistgenutzte Rahmenwerk für die Nachhaltigkeitsberichterstattung gilt, erhalten Unternehmen eine Anleitung, sich den relevanten Themen aus den drei Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales zu widmen, diese einzuordnen und in ausreichendem Maß zu bewerten. Da die Kriterien der ESRS über die bislang bei ASSMANN verwendeten GRI hinausgehen, soll die Berichterstattung sukzessive auf die ESRS erweitert bzw. ergänzt werden. Mit der Orientierung an diesem Standard hat ASSMANN bereits Erfolge erzielt. Der Nachhaltigkeitsbericht 2020 wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) als der beste in der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen“ in Deutschland ausgezeichnet. Zusätzlich setzt die 2022 erreichte Platzierung unter den Top 50 der nachhaltigsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands einen hohen Maßstab, dem ASSMANN weiterhin gerecht werden möchte.
Erfolge bewerten
Als regional verwurzeltes mittelständisches Familienunternehmen möchte ASSMANN an seinen Leistungen gemessen werden. Logische Konsequenz und nächster Schritt ist daher die von ASSMANN freiwillig initiierte externe Verifizierung der durchgeführten Untersuchungen und erhobenen Daten: Die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung wird im dreijährigen Turnus in Übereinstimmung mit den GRI-Standards durch die TÜV SÜD Management Service GmbH geprüft. Zuletzt für das Geschäftsjahr 2023 im Mai 2024 und folgend im Jahr 2027 über das Geschäftsjahr 2026.


