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Klare Sicht auf Nachhaltigkeit: Warum Holz bei ASSMANN mehr als nur ein Werkstoff ist

Für verantwortungsvolle Unternehmen zählt heute mehr denn je: nachhaltige Entscheidungen treffen, ohne bei Qualität und Funktionalität Kompromisse einzugehen. Genau hier setzt unser Einsatz des nachwachsenden Rohstoffs Holz an – durchdacht, effizient und zukunftsorientiert.

Als Unternehmen tragen wir Verantwortung. Nicht nur für unsere Produkte, sondern auch für die Ressourcen, die wir verwenden. Der Werkstoff Holz bildet dabei das Rückgrat unserer Möbelproduktion: 65 Prozent unseres gesamten Materialeinsatzes bestehen aus Holz – und zwar nicht irgendeinem Holz, sondern lokal erzeugten Spanplatten mit einem besonders hohen Anteil an recyceltem Material aus verantwortungsvollen Quellen.
 

Warum Holz bei uns mehr ist als nur ein Rohstoff

Für ASSMANN ist Holz ein Wertträger – ökologisch wie ökonomisch. Doch echte Nachhaltigkeit zeigt sich nicht allein in der Materialwahl, sondern im ganzheitlich verantwortungsvollen Umgang. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Lebenszyklus unserer Spanplatten. Deshalb bewerten wir:

  • den Recyclinganteil der Platte
  • nachhaltige Forstwirtschaft durch PEFC-Zertifizierung
  • die Transportwege zu unserem Werk in Melle
  • die Zusammensetzung und Herstellung – beispielsweise frei von tierischen Stoffen im Leim
  • sowie Zertifikate oderEPDs (Environmental Product Declarations) unserer Lieferanten

So stellen wir sicher, dass jedes Möbelstück aus unserer Produktion den heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht wird – und zwar messbar.
 

70 % Recyclinganteil – und wir arbeiten daran, noch besser zu werden

Unsere Spanplatten bestehen heute im Schnitt bereits zu mindestens 70 Prozent aus recyceltem Holz. Dazu zählen unter anderem alte Paletten, Möbel aus dem Post-Consumer-Bereich oder Holzspäne aus industriellen Prozessen. Zusätzlich werden nur Frischfasern aus Holz verwendet, das sich nicht für Bauholz eignet – es müssen also keine Bäume extra gefällt werden. Durch unsere PEFC-Zertifizierung garantieren wir, dass die Wälder kontrolliert nachhaltig bewirtschaftet werden. Wir wissen: Recycling ist kein Selbstzweck, sondern ein Kreislauf, den wir aktiv gestalten wollen. Darum arbeiten wir eng mit unseren Lieferanten zusammen, um diesen Anteil weiter zu steigern – ohne Qualitätseinbußen.
 

Regional denken heißt CO2 sparen

Auch kurze Wege gehören für uns zur Nachhaltigkeit. Unsere Spanplatten beziehen wir fast ausschließlich von drei Herstellern, deren Werke maximal 250 Kilometer von unserem Standort entfernt liegen. Die kurzen Transportwege reduzieren Emissionen und helfen dabei, unseren CO2-Fußabdruck niedrig zu halten. Dieses Vorgehen macht uns zudem unabhängiger von internationalen Lieferketten.
 

100 %-Recycling ist nicht immer die nachhaltigste Lösung

Derzeit ist ein ganzheitlicher Gebrauch recycelter Rohstoffe noch mit Herausforderungen in der Lieferkette verbunden, wie ASSMANN Nachhaltigkeitsmanagerin Dr. Julia Koch erläutert: „Spanplatten aus 100 Prozent recyceltem Holz sind grundsätzlich verfügbar – jedoch stammen sie fast ausschließlich aus dem europäischen Ausland oder enthalten Leim mit tierischen Bestandteilen.“ In Deutschland ist die Verfügbarkeit von Post-Consumer-Altholz begrenzt, weshalb hierzulande kaum Spanplatten mit vollständigem Recyclinganteil hergestellt werden. „Hinzu kommt, dass die langen Transportwege den ökologischen Vorteil schnell relativieren – der potenzielle CO2-Gewinn wird durch die Transportemissionen wieder ausgeglichen oder sogar verschlechtert. Deshalb setzen wir – unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren – derzeit auf regional bezogene Spanplatten mit einem hohen, aber ökologisch sinnvollen Recyclinganteil.“

100 %-Recycling klingt gut – doch weite Transportwege relativieren oft den Nutzen. Mit regionalen Spanplatten und hohem Recyclinganteil haben wir einen guten Kompromiss gefunden.

Hannes Hartmann, Strategischer Einkauf

Cantaris maximal ressourcenschonend

Eine gezielte Ausnahme bildet unsere neue Projektmöbelserie Cantaris: Da bei dieser Produktserie ein besonderer Augenmerk auf einem möglichst ressourcensparenden Design liegt, haben wir uns bewusst für 100 % Recyclingplatten entschieden. Aufgrund der aktuell noch geringen Stückzahlen ist eine Beschaffung mit einem längeren Transportweg für uns vertretbar und wirkt sich auf die Gesamt-Transportemissionen von ASSMANN nicht signifikant aus.
 

Transparenz durch Zertifikate oder EPDs – weil Fakten zählen

Nachhaltigkeit ist bei uns kein Marketingversprechen, sondern belegbar. Mit Hilfe von Umweltproduktdeklarationen (EPDs) bewerten wir die komplette Bilanz unserer Materialien: Zusammensetzung, Recyclinganteile, CO₂-Emissionen. Auch die verwendeten Leime prüfen wir genau – und verzichten z. B. auf tierische Bestandteile.
 

Unser Ziel: eine möglichst gute nachhaltige Lösung

Bei ASSMANN verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz – ökologisch durchdacht, regional verankert, langfristig wirksam. Unser Ziel ist unter Abwägung der oben genannten Aspekte eine möglichst gute nachhaltige Lösung zu erreichen: mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, einem transparenten Blick auf Emissionen und einem klaren Fokus auf Qualität und Langlebigkeit.