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Nach Verpuffung sechs Verletzte gerettet – 
Erfolgreiche Ratsübung bei ASSMANN

Die gemeinsame Werkfeuerwehr Westland/ASSMANN übte am Freitag, den 08. November mit den freiwilligen Feuerwehren Oldendorf, Niederholsten und Oberholsten sowie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ihre Bereitschaft für den Ernstfall

 

„Es kommt zu einer Verpuffung auf dem Recyclingplatz der ASSMANN Büromöbel GmbH und Co. KG. Durch umherfliegende Teile werden zwei Mitarbeiter verletzt. Ein Lkw kollidiert durch ein Ausweichmanöver mit dem Gerätehaus, der Heizbrenner eines Hochdruckreinigers droht auslaufende Betriebsstoffe in Brand zu setzen.“ – zum Glück nur das Szenario für die Ratsübung bei ASSMANN, die sich Westland/ASSMANN-Werkbrandmeister Udo Kemenah ausgedacht hatte. Bei der jährlichen Übung, die am Freitagabend, 08. November bereits zum vierten Mal auf dem ASSMANN-Werksgelände stattfand, proben die Feuerwehren in Melle gemeinsam mit dem DRK regelmäßig ihr Zusammenspiel.

Herausfordernde Aufgaben, realitätsnahe Umsetzung

Insgesamt waren 34 Kräfte der beteiligten Feuerwehren sowie des DRK mit sieben Fahrzeugen im Einsatz, um dem Übungsszenario Herr zu werden. Sechs Statisten wurden als Verletzte vom DRK realitätsnahe Verletzungen und Brandwunden geschminkt. Nachdem Werkbrandmeister Kemenah alle Gäste begrüßt und das Szenario erklärt hatte, erreichten als erstes die Mitglieder der Werkfeuerwehr Westland/ASSMANN den Übungsort, wenig später stießen die freiwilligen Feuerwehren sowie das DRK hinzu. Um die verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten, rüsteten sich die Rettungstrupps mit Atemschutzgeräten aus. Anschließend wurde nach dem Aufbau der Wasserversorgung mit der Brandbekämpfung begonnen. Besondere Herausforderung: Die Gefahr durch auslaufenden Dieselkraftstoff musste schnellstmöglich gebannt werden. Hierzu legten die Feuerwehren einen Schaumteppich unter den Lkw. Die sechs Verletzen wurden indes von den Helfern des DRK medizinisch versorgt. Nachdem die Feuerwehr in der Übung um 18:58 Uhr alarmiert wurde, waren bereits kurze Zeit später alle Verletzten geborgen und die Gefahr unter Kontrolle gebracht. Alle beteiligten Kräfte konnten mit ihrem Einsatz überzeugen, betonte die Übungsleitung. Lobende Worte kamen zudem aus der Politik: Bürgermeisterin Karin Kattner-Tschorn bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten und freute sich, dass auch viele junge Leute in den Feuerwehren und beim DRK im Einsatz waren.

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