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Nach Verpuffung sechs Verletzte gerettet! – Erfolgreiche Feuerwehrübung bei ASSMANN

Unsere gemeinsame Werkfeuerwehr Westland/ASSMANN übte in der vergangenen Woche mit den freiwilligen Feuerwehren Oldendorf, Niederholsten und Oberholsten sowie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ihre Bereitschaft für den Ernstfall

„Es kommt zu einer Verpuffung auf dem Recyclingplatz von ASSMANN. Durch umherfliegende Teile werden zwei Mitarbeiter verletzt. Ein Lkw kollidiert durch ein Ausweichmanöver mit dem Gerätehaus, der Heizbrenner eines Hochdruckreinigers droht auslaufende Betriebsstoffe in Brand zu setzen.“ – das Szenario, das sich unser Werkbrandmeister Udo Kemenah ausgedacht hatte, stellte die beteiligten Feuerwehren und Rettungsdienste vor große Herausforderungen. Bei der jährlichen Ratsübung, die nun zum vierten Mal bei ASSMANN stattfand, üben die Feuerwehren in Melle gemeinsam mit dem DRK regelmäßig ihr Zusammenspiel. Als Zuschauer waren neben Vertretern der Lokalpolitik auch Verantwortliche der Westland Gummiwerke, mit der wir seit 1992 eine gemeinsame Werkfeuerwehr aufstellen, auf unserem Werkgelände in Westerhausen vor Ort. Unter anderem Andreas Fipp Leiter Industrial Engineering bei ASSMANN, Hagen Thiel, Leiter Technische Dienste von Westland sowie Karin Kattner-Tschorn, Ortsbürgermeisterin von Oldendorf, überzeugten sich von der Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte.

Herausfordernde Aufgaben, realitätsnahe Umsetzung

Insgesamt waren 34 Kräfte der beteiligten Feuerwehren sowie des DRK mit sieben Fahrzeugen im Einsatz, um dem „Übungs“-Szenario Herr zu werden. Sechs Statisten wurden als Verletzte vom DRK realitätsnahe Verletzungen und Brandwunden geschminkt. Nachdem Werkbrandmeister Kemenah alle Gäste begrüßt und das Szenario erklärt hatte, erreichten als erstes die Mitglieder der Werkfeuerwehr Westland/ASSMANN den Übungsort, wenig später stießen die freiwilligen Feuerwehren sowie das DRK hinzu. Um die verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten, rüsteten sich die Rettungstrupps mit Atemschutzgeräten aus. Anschließend wurde nach dem Aufbau der Wasserversorgung mit der Brandbekämpfung begonnen. Besondere Herausforderung: Die Gefahr durch auslaufenden Dieselkraftstoff musste schnellstmöglich gebannt werden. Hierzu legten die Feuerwehren einen Schaumteppich unter den Lkw. Die sechs Verletzen wurden indes von den Helfern des DRK medizinisch versorgt.

Gelungener Einsatz, Lob aus der Politik

Nachdem die Feuerwehr in der Übung um 18:58 Uhr alarmiert wurde, waren kurze Zeit später alle Verletzten geborgen und die Gefahr unter Kontrolle gebracht. Alle beteiligten Kräfte konnten mit ihrem Einsatz überzeugen, betonte die Übungsleitung und Werkbrandmeister Kemenah. Lobende Worte kamen zudem aus der Politik: Bürgermeisterin Karin Kattner-Tschorn bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten und freute sich, dass auch viele junge Leute in den Feuerwehren und beim DRK im Einsatz waren

Auch wir möchten uns bei unserer gemeinsamen Werkfeuerwehr mit Westland Gummiwerke, den beteiligten freiwilligen Feuerwehren sowie dem DRK herzlich bedanken. Sicherheit im Arbeitsalltag, Notfallmanagement und die Vorbereitung auf den Ernstfall haben für ASSMANN höchste Priorität

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